Pflüget ein Neues . . . Busskonferenz 2001 in Jerusalem In Jerusalem, im April 2001, mit über 750 Teilnehmern aus über 20 Ländern
Eine Initiative von Christen, die Israel lieben
In Deutschland wird die Initiative unter anderem befürwortet und getragen von Vertretern übergemeindlicher Werke:
Pfr. Friedrich Aschoff / Pfr. Christoph von Abendroth, Geistliche Gemeinde-Erneuerung
Pfr. Wolfgang Breithaupt, Landespfarrer für Seelsorge in der Pommerschen Ev. Kirche
Albrecht Fürst zu Castell-Castell, Shalom-Europa
Johannes Dieckmann, Ruf zur Versöhnung
Harald Eckert, Christliche Freunde Israels
Pfr. Hans Greulich, Vogtländischer Leiterschaftskreis, Israelzweig
Dr. Christoph und Utta Häselbarth, Josua-Dienst
Horst-Klaus und Irmela Hofmann, Christen in der Offensive
Pastor Rudi Pinke, Christliches Zentrum Frankfurt
Dr.Dr. Paul und Ursula Toaspern, Mitträger der Israel-Gebets- und Fastenkonferenz
so wie von Pfarrern der Landskirche und Pastoren verschiedener Freikirchen.
Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist,
den Herrn zu suchen.
Hosea 10,12
ERKLÄRUNG:
‘Gott, sei mir gnädig nach Deiner Güte,
und tilge meine Sünden nach Deiner großen Barmherzigkeit.'
Psalm 51,3
Juden und Christen verehren den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Wir bekennen uns zu Ihm als dem einzig-einen Gott. Ihn zu lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft ist heilige Pflicht (5.Mose 6,4f.).
Doch statt eins zu sein in dieser Liebe, haben wir Christen uns schwer versündigt an Gottes Bundesvolk. Eine Blutspur zieht sich durch zwei Jahrtausende Kirchengeschichte – Mißachtung, Haß, Feindschaft, Verfolgung und grausamer Tod.
Durch Christen sind Juden immer neu gedemütigt, entehrt und entrechtet worden. Man hat sie pauschal als Gottesmörder beschuldigt, ihnen Unglück und Katastrophen zur Last gelegt.
In den Kreuzzügen, in immer wiederkehrenden Bedrohungen, in Pogromen und vor allem im Holokaust ist Juden zu Millionen entsetzliches Unrecht geschehen.
Zu Beginn des dritten Jahrtausends können wir diese unsagbare Schuld nur mit tiefer Beschämung vor dem jüdischen Volk bekennen – und vor Gott beklagen, daß viele Christen daran beteiligt waren. Wir bitten Ihn um Vergebung für alles Leid, das Israel, dem Volk Seiner Erwählung, aus unserer Mitte widerfahren und ungezählten Juden von Christen zugefügt worden ist. Durch Gottes Gnade wollen wir von diesen Wegen umkehren.
Wir verpflichten uns, für Sein Volk zu beten, jeglichem Antisemitismus entgegenzutreten und alles zu tun, daß in Zukunft geschwisterliche Achtung und Hilfsbereitschaft das Verhältnis zwischen Christen und Juden bestimmt.
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Pflüget ein Neues . . . Busskonferenz 2001 in Jerusalem, 17.- 20. April 2001.