Weihnachten auf dunkler Erde.
Dieser Dunkelheit kommen wir uns wie ausgeliefert vor.
Weihnachten als ein Wort der Freude erreicht uns kaum noch.
Da erklingt ein Lied:
Liebstes Kind, Du kommst ins Dunkel,
bringst Dein Licht der finstern Welt,
die in mitternächtger Stunde
dem Gericht und Tod verfällt.
Doch Dein Licht, das leuchtet heller
als der Sünde Nacht und Not,
triumphierend führst zum Siege
Du die Welt aus ihrem Tod.
Ist das wahr? Scheint dieses Licht wirklich heller?
Ja, schon hier auf Erden bricht etwas vom himmlischen Freudenglanz an, wenn wir in ganzem Vertrauen unseren Willen dem Willen Gottes ausliefern, gerade wenn unser Wünschen und Wollen eigentlich anders ist. Dann strömt großer Friede in unser Herz, Jesus kommt uns nah wie nie zuvor. Wir werden ein Weihnachten erleben, da das Licht vom Kind in der Krippe in unser Herz hineinstrahlt. Denn bei Gott ist das Leid nie das Letzte, sondern immer Herrlichkeit und Freude, weil Gott Liebe ist.
Liebstes Kind, so klein, doch mächtig
ist die Kraft der Liebe Dein,
läßt die neue Welt erstehen
unter Deinem Demutsschein.
Jesulein, Du kleiner König,
Dir gehört die ganze Welt,
die Du in Gericht und Grauen
fest in Deinen Händen hältst.
Mutter Basilea |