Kanaan-Tagesgruß

 

Gott muss uns richten, weil Er uns liebt. Doch wo Er richten muss, weint Sein mitleidendes Herz. So weinte Jesus, als Er von der Zerstörung Jerusalems sprach. In Gott finden wir also ein Herz, das mit uns leidet, dem es schwer ist, uns zu strafen. Wie leicht haben wir es darum, Gottes Absicht, uns zu strafen, zu wenden. Wo wir umkehren von unseren Wegen, die Gott und Menschen betrübten, und wo wir anfangen, zu weinen über unsere Sünde, werden Jesu Tränen gestillt, wandelt sich Gottes Strafe in Gnade.

 

Aus „Der niemand traurig sehen kann“ von M. Basilea Schlink

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