Kanaan-Tagesgruß

TG-Mai
 

Unser Herr Jesus Christus hat uns die gewaltige Berufung erworben, Kinder Gottes, des Vaters im Himmel, zu sein. Seinen Kindern teilt der Vater Sein Erbe aus, ja Er sagt: „Was mein ist, das ist dein“ (Lukas 15,31). Er teilt den Seinen schon auf Erden von Seiner Macht und Seinen Gütern aus. Wenn sie jedoch herangewachsen sind zum Vollmaß Seines Ebenbildes, werden sie in des Vaters Reich alles erben.
 
Du sitzt indessen vielleicht, wie der „Verlorene Sohn“, in Lumpen da. Du klagst über deinen Mangel und bist unglücklich. Doch liegt es nicht an dir selbst, wenn du so arm bist? Nimmst du das Erbe, das dir gehört, nicht wahr? Durch eigene Schuld bist du dann ein armseliges Bettelkind, dem so vieles fehlt – und könntest doch so reich sein, dass du an nichts Mangel hättest. Darum strecke deine Hände im Glauben aus – der Vater wartet auf dich!

 

Aus „Der niemand traurig sehen kann“ von M. Basilea Schlink

 

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