Worauf unser Glaube fußt

 
Wir glauben, daß die Bibel das heilige, inspirierte Wort Gottes ist, uns vom Heiligen Geist durch Menschen gegeben. Sie bezeugt uns den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist und ist die einzige, unfehlbare Richtschnur für den Glauben:
 
Ihr sucht in der Schrift,… und sie ist’s, die von mir zeugt (Joh. 5,39).
 
Ihre Lehren und Gebote gelten auch heute noch, denn
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebr. 13,8).
 
Wir glauben an die heilige Dreieinigkeit:
 
Gott den Vater –
 
Gott den Sohn, unseren Herrn und Heiland Jesus Christus –
 
und Gott den Heiligen Geist –
 
ein einziger Gott, der sich dem Menschen geoffenbart hat in drei Personen, die voneinander Zeugnis geben:
 
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort… Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit (Joh. 1,1.14).
 
Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue. Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war (Joh. 17,4–5).
 
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen (Joh. 16,13).
 
Wie das Apostolische Glaubensbekenntnis aussagt, glauben wir, daß Gottes heilsgeschichtlicher Plan in unserem Herrn Jesus Christus beschlossen ist, der
„empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen Er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.“
 
Die Notwendigkeit der Errettung bringt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer zum Ausdruck:
… Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten (Röm. 3,22–23).
 
Und:  Der Sünde Sold ist der Tod (Röm. 6,23).
 
In Tod und Auferstehung Seines einzigen Sohnes Jesus Christus hat Gott uns Menschen den Weg zum Heil aufgetan:
 
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben (Joh. 3,16).
Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden (Apg. 4,12).
 
… (sie) werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut … (Röm. 3,24–25).
 
Wir glauben, daß die wahre Kirche die Gemeinschaft aller Gläubigen ist und aus all denen besteht, die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland bekennen und Ihm im Geist und in der Wahrheit dienen. Sie ist Sein Leib
 
und
Er ist das Haupt des Leibes (Kol. 1,18).
 
Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt (1.Kor. 12,12–13).
 
Wir glauben, daß jeder Christ verpflichtet ist, die rettende Botschaft unseres Herrn Jesus Christus in Wort und Tat zu verkündigen, nach Matthäus 28,19–20:
 
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe …
 
Dienst und Berufung jedes Christen ist es, nach dem Wort Jesu zu tun, der uns als höchstes Gebot vor Augen stellt:
 
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt …  Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst  (Matth. 22, 37.39).
 
Das schließt in sich, unseren Herrn Jesus Christus zu bezeugen und im Alltag nach Seinen Geboten zu leben.
 
Die Evangelische Marienschwesternschaft e.V., Darmstadt